Die Varroamilbe
Der Hauptfeind der Honigbiene. Ohne regelmäßige Behandlung kann sie ganze Völker zum Zusammenbruch bringen.

Entdecken Sie die faszinierende Welt der Honigbiene und das jahrtausendealte Handwerk der Imkerei – ein Leitfaden für Naturfreunde und zukünftige Imkerinnen und Imker.
Die Honigbiene nimmt nach Schwein, Rind und Huhn einen wichtigen Platz unter Deutschlands Wirtschaftstieren ein. Durch ihre Bestäubungsarbeit an Kulturpflanzen wie Obst und Raps sowie an Wildpflanzen trägt sie zur Ernährungssicherung und zum Erhalt unseres Ökosystems bei.
Imkerinnen und Imker halten Bienen im eigenen Garten, auf Wiesen oder am Waldrand. So entsteht aus dem Nektar der jeweiligen Umgebung ein ganz eigener Geschmack – Honig ist also geschmeckte Landschaft!
Ein hochkomplexer Superorganismus, in dem jedes Individuum eine lebenswichtige Rolle für das Überleben des gesamten Volkes spielt.
Das Herzstück des Stocks. Sie legt im Hochsommer bis zu 2.000 Eier am Tag und steuert das Volk über Pheromone. Ohne sie gibt es keine Zukunft für das Volk.
Vom Putztrupp über die Ammenbiene bis zur Sammlerin – ein kurzes Leben voller wechselnder Aufgaben. Im Sommer leben sie nur wenige Wochen, die Winterbienen mehrere Monate.
Die männlichen Bienen. Ihre Hauptaufgabe ist die Paarung mit jungen Königinnen. Im Spätsommer endet ihre Zeit im Volk.
Für 500 g Honig müsste eine einzelne Biene rechnerisch rund dreimal um die Erde fliegen.
Die Farbe verrät viel über Herkunft und Charakter eines Honigs – von hellem Frühlingsblüten- bis dunklem Waldhonig.
Die exakte Farbe variiert mit Tracht, Jahr und Witterung – „Honig ist geschmeckte Landschaft."
Erste Reinigungsflüge bei über 10 °C. Die Futtervorräte werden kontrolliert, und sobald die Obstblüte beginnt, werden die ersten Honigräume aufgesetzt.
Hochsaison im Bienenstock. Schwarmkontrolle und die ersehnte Honigernte – im Schnitt sind zwei Ernten je Volk und Jahr möglich.
Einfüttern und Varroabehandlung sichern die Völker. Die Bienen bilden eine Wintertraube, um die Königin warm zu halten. Der Imker bereitet das Material fürs nächste Jahr vor.

Damit die Honigbiene gesund bleibt, braucht es fachkundige imkerliche Pflege.
Der Hauptfeind der Honigbiene. Ohne regelmäßige Behandlung kann sie ganze Völker zum Zusammenbruch bringen.
Extremwetter wie Dürre, Starkregen und milde Winter bringen den natürlichen Rhythmus der Völker durcheinander.
Neue Schadorganismen wie die Asiatische Hornisse setzen den Bienen zusätzlich zu.
Jede und jeder kann etwas beitragen – ob im Garten, auf dem Balkon oder im Verein. Unser Lehrbienenpfad informiert seit 2020 über Hummel, Wildbiene und Co.
Viele Wildbienen leben solitär. Ein „Insektenhotel“ bietet wichtige Nistmöglichkeiten für bedrohte Arten.
Vielfalt statt Rasen: Heimische Wildblumen bieten von Frühjahr bis Herbst wertvolle Nektarquellen.
Wissen teilen und gemeinsam schützen: Werden Sie Teil des Imkervereins Konz und lernen Sie das Handwerk.
Unsere kostenlosen Einsteigerkurse beginnen jedes Frühjahr. Wir begleiten Sie bei Ihren ersten Schritten zum eigenen Bienenvolk.